Eine Zweitmeinung zum Prostatakrebs ist wichtig…

Prostatakrebs ist keine immer gleich verlaufende Erkrankung, sagt der Spezialist, vielmehr gibt es eine enorme Bandbreite von klinischen Verläufen“.

In der Tat ist Prostatakrebs die häufigste Krebserkrankung des Mannes im Alter mit über 57.000 Neuerkrankungen im Jahr in Deutschland (Quelle: Robert Koch Institut). Das Problem ist, dass die häufigste Diagnose sogenannter „Niedrigrisiko Prostatakrebs“ ist, an dem die meisten Männer nicht versterben werden, und daher auch in der Regel keine Therapie benötigen.

Zudem entdecken wir durch immer feinere Methoden immer häufiger Prostatakrebs (=Inzidenzrate), die Sterblichkeit blieb aber trotz aller Therapiemaßnahmen in den Industriestaaten eher gleich. Ziel muss es somit sein, möglichst viele Betroffene mit „Niedrigrisiko Prostatakrebs“ durch geeignete Maßnahmen an einer operativen oder strahlentherapeutischen Maßnahme vorbeizuführen, um Übertherapie und Nebenwirklungen zu vermeiden.

So eine Strategie nennt man „Aktives Überwachen“ (engl. Active Surveillance).

Mehr zum Thema „Active Surveillance“ und Prostatakrebs erfahren Sie hier…

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