Brachytherapie bei PCa (für die Prostata)

Brachytherapie, eine schonende Behandlung bei Prostatakrebs:

Obwohl Prostatakrebs die zweithäufigste Todesursache bei Männern ist, sind die Heilungschancen sehr gut, wenn der Tumor frühzeitig erkannt wird. Die Wissenschaft hat in letzter Zeit enorme Fortschritte erzielt, um diese Erkrankung zu behandeln. Eine dieser neuen Möglichkeiten ist die Brachytherapie.

Bei der LDR-Brachytherapie werden schwach radioaktive, etwa reiskorn-großen Titanstifte in die Prostata implantiert. Dabei wird eine vorausberechnete Strahlendosis direkt auf die Krebszellen verabreicht. Dies vermindert das Risiko, dass Gewebe oder Organe um die Prostata herum in Mitleidenschaft gezogen werden. Die „Seeds“ (engl. „Samenkorn“) verbleiben in der Prostata, während die Strahlung mit der Zeit abnimmt. Die Brachytherapie kann alleine oder in Kombination mit Hormontherapie und/oder externer Bestrahlung durchgeführt werden.

Die Implantation an sich dauert normalerweise zwischen 1 und 1,5 Stunden. Während des Eingriffs erfolgt eine kontinuierliche Darstellung der Prostata durch Ultraschall. Auf diese Weise können wir die Platzierung jedes einzelnen Seeds verfolgen. Die Seeds werden über Hohlnadeln in die Prostata eingebracht. 4 Wochen nach Therapie erfolgt bei uns eine aufwendige Qualitätskontrolle durch Computer- und Kernspintomographie. Diese ist für Sie nicht belastend.

Ob eine solche Therapie bei Ihnen sinnvoll ist, kann nur eine genaue Untersuchung klären…

Weitere Spezialleistungen

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    Inkontinenz ist nicht nur ein Frauenproblem. Nach radikaler Prostatektomie (Totalentfernung der Prostata) kommt es bei Männern häufig zur Harninkontinenz.

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    Wie wird eine Sterilisation beim Mann rückgängig gemacht? Bei der Sterilisation des Mannes (=Vasektomie) wird aus dem Samenleiter ein kurzes Teilstück entfernt und die Enden verschlossen.

  • UroLift ® bei gutartiger Prostatavergrößerung

    UroLift ist eine „minimalinvasive“, also schonende operative Technik zur Behandlung der gutartigen Prostata-Vergrößerung, bei der das überschüssige Prostatagewebe durch Verankerung mehrerer Fäden zur Seite gedrängt wird, um so den Harnfluss wieder freizugeben.